Mit dem Slogan lief gerade die Werbung für irgendein Pharmaprodukt im TV – keine Ahnung welches, ich habe es nur mit halbem Ohr mitbekommen…
… und hätte auch direkt mit der Hand gegen die Stirn schlagen können, denn diese Aussage ist – leider – symptomatisch für viele, viele Pharmaprodukte: Es werden Symptome “bekämpft”, Ursachen aber außen vor gelassen.
Dazu braucht man sich nur mal die ganzen Hals- und Erkältungspräparate anzuschauen – ein Großteil, um nicht zu sagen wahrscheinlich alle, “mindern Schmerzen”, “bekämpfen den irgendwas-Reiz” etc.pp. – nur im Kern wird nichts gegen die Krankheit getan, sondern nur gelindert.
Ok, fairerweise muss man sagen, dass es natürlich auch nicht im Interesse der Pharmaindustrie ist, gesunde Kunden zu haben. Pardon, gesunde Kunden wären natürlich gar keine Kunden. Und schon daher kann die Pharmaindustrie – entgegen der bekannten Werbungen – überhaupt kein Interesse daran haben, die Menschen wirklich gesund zu bekommen. Höchstens sie wollen künftig ihre Unternehmen dichtmachen oder wirklich nur noch Medikamente herstellen, mit denen man unheilbare Krankheiten begleiten und in ihrer Intensität mindern o.ä.
Aber dass nun tatsächlich in dieser Offenheit mit der eigenen Unzulänglichkeit, oder besser: dem eigenen Unwillen zur Problemlösung(!) geworben wird, DAS ist wirklich neu.
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So, seit knapp 3,5 Monaten bin ich nun Besitzer des Asus eeePC 1000H – den im Moment beliebtesten Vertreter (im Moment wohl 60% Marktanteil bei den Netbooks) der Gattung der sogenannten “Netbooks”, die sich durch eine Mischung aus geringer Größe und geringem Preis (bis ca. 450 Euro) auszeichnen.
Ich muss gestehen, dass ich schon seit Frühjahr/Sommer des Jahres großes Interesse an einem solchen Geräte hatte, die “erste Generation” aber für mich aus mehreren Gründen nicht in Frage kam:
- zu kleine Displays (zu dem Zeitpunkt vor allem im Bereich 7-9 Zoll)
- zu geringe Laufzeit (wenn schon mobil, dann nicht mit “nur” 2-4 Stunden)
- ich wollte keine SSD, sondern eine HDD mit mind. 80, eher 100, GB.
Am 05.09. lief ich dann zufällig in der Stadt an den gerade frisch angekommenen Asus 1000H Modellen vorbei, die für mich versprachen, so alle Kritikpunkte auf einmal zu eliminieren:
- Das Gerät verfügt über ein 10,2″ Display
- Die Laufzeit wird, dank großem 6.600 mhA Akku mit bis zu 7 Stunden angegeben.
- Es ist eine 160 GB HDD verbaut.
Preislich lag das Gerät “damals” bei 429 Euro. Mittlerweile findet sich das Gerät bei verschiedenen Suchmaschinen auch schon für knapp 370 Euro, evtl. ja sogar irgendwo noch günstiger.
3,5 Monate zeugen davon, dass ich das Gerät zumindest nicht zurückgegeben habe – bleibt nur die Frage, ob es sich auch zum Arbeiten etc. eignet. Und diesen Erfahrungsbericht findet ihr, wenn ihr den folgenden Link anklickt:
weiterlesen
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Es scheint ja immer mehr in Mode zu kommen, den Leuten auch auf dem Postweg Rechnungen für angeblich in Anspruch genommene Dienste oder angeblich gelieferte Waren zukommen zu lassen. Oder, wenn es das Unternehmen gleich richtig dreist macht (dreist, sofern die Forderung unbegründet ist), schickt sie gleich einen gerichtlichen Mahnbescheid – auf den man, selbst bei ungerechtfertigter Forderung, auf jeden Fall reagieren sollte, da er sonst vollstreckbar wird.
Über diese Masche und wie man darauf angemessen reagieren sollte, informiert das BMJ in einer aktuelle Pressemitteilung, die evtl. für den einen oder anderen interessant sein könnte.
Hier der Link zu dem Artikel: BMJ | Pressemitteilungen | Zusendung unberechtigter Rechnungen – Was Verbraucher wissen sollten
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Wie in den letzten Tagen ja schon oft genug in der Presse erwähnt, ist nun auch das BKA-Gesetz verabschiedet worden. Und wenn man den Gegnern des Gesetzes Glauben schenken darf, wurde auch gleich eine ganze Reihe an Grundrechten und ein Teil der Trennung zwischen Polizei und Geheimdiensten gleich mit – hier allerdings im wahrsten Sinne des Wortes.
Da kann man doch eigentlich nur entgegnen, dass sich die Gegner nicht genügend mit den Pro-Argumenten für das Gesetz auseinander gesetzt haben. Und diese sind eigentlich auch schnell aufgezählt, wenn man sich mal an Herrn Jörg Ziercke, den Chef des BKA, hält. Als da wären:
- Bekämpfung des Terrorismus.
- Bekämpfung der Kinderpornografie.
Nun, wenn man sich mal dem ersten Punkt widmet wird man feststellen müssen, dass alle bisher gefassten Terroristen gefasst wurden – und zwar obwohl es keine Onlinedurchsuchungen oder sonstwie erweiterten Rechte für die Geheimdienste gab. Nein, stattdessen basierte alles auf handfester, solider Polizei- und Ermittlungsarbeit. Teilweise auf nationaler, teilweise auf internationaler Ebene.
Das sollte die “dringend notwendige Einführung und notwendige Erweiterung der Befugnisse” doch zumindest ein wenig in Zweifel ziehen. Doch diese weiß der Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble direkt auszuräumen, denn laut ihm “verbietet sich die Diskussion” und alleine die Tatsache, dass dem Staat Überwachungsfantasien nachgesagt würden, seien “unredlich und eine Diskussion über die Nichteinführung des Gesetzes wären unverantwortlich”.
Nun, ich halte es eher für unredlich, wenn meine persönlichen Rechte ohne Diskussion eingeschränkt werden sollen – und werden. Aber vielleicht sollte man wirklich nicht darüber diskutieren, denn es gab ja noch den zweiten wichtigen Grund zur Einführung des Gesetzes: Kinderpornografie.
Und da lässt sich wieder Herr Zierke zitieren: “Wir haben hier ein massives Problem, vor dem man nicht die Augen verschließen sollte. Wenn wir den Anstieg der Kinderpornografie nicht stoppen können, was ist dann in einem Rechtsstaat alles eigentlich noch möglich?“
Kann er damit also falsch liegen? Ja, er kann! Denn glaubt Herr Zierke wirklich, dass durch die Einführung des BKA-Gesetzes auch nur ein Kind weniger geschändet wird? Es ist bis heute nur schwerlich nachzuweisen, ob es überhaupt zu mehr Kindesvergewaltigungen in den letzten Jahren gekommen ist – und selbst das BKA hat dies so schon publiziert. Was gestiegen ist, ist die Anzahl der Möglichkeiten, über die man auf solches Material zugreifen kann – und hier spielt das Internet durchaus eine Rolle.
Nur herrscht eben kein monokausaler Zusammenhang zwischen Abrufen kinderpornografischer Inhalte im Netz und der Anzahl der tatsächlich vergewaltigten Kinder. Ja, sogar vor dem Internet gab es solche Taten – und auch wenn alle Server in allen Ländern der Welt, die solche Inhalte bereitstellen, abgestellt werden würden, würden sich wohl nur die Distributionskanäle ändern – nicht jedoch die Anzahl der Taten.
Primäres Ziel sollte es also nicht sein, wie von Herrn Zierke ebenfalls gewünscht, Webseiten mit solchen Inhalten zu sperren, nein, das oberste Ziel sollte sein, solche Taten überhaupt zu verhindern, den Tätern und den Menschen, die daran auch noch etwas verdienen oder es aus sonstwelchen Gründen verteilen, das Handwerk zu legen.
Noch erschreckender wird das ganze BKA-Gesetz jedoch, wenn man sich Gedanken über die Verhältnismäßigkeit des ganzen macht. Die Anzahl der Terroropfer hält sich – zum Glück – in Grenzen. Die Anzahl der Kinderschwänder – ebenfalls zum Glück – ebenso. Und auch wenn jedes Opfer beider Gruppen eines zu viel ist, so reden wir hier immer noch von einer verschwindend geringen Zahl an Tätern – selbst wenn wir nur den deutschen Rechtsraum nehmen. Aber selbst auf internationaler Ebene machen Terroristen und Kinderschänder nur einen verschwindend geringen Anteil der Gesamtbevölkerung aus.
Zur Bekämpfung eben jenes Anteils werden aber die Rechte von Millionen Bürgern angegriffen, aufgeweicht und ausgehöhlt. Und hier kann – und sollte! – sich jeder einmal selbst Gedanken machen, ob da noch eine Mittel-Zweck-Relation gegeben ist.
Oder, wie es ein schönes Zitat auf den Punkt bringt: “Ich habe nichts zu verbergen – deswegen möchte ich auch so behandelt werden!”
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Es ist soweit: Christian Klar wurde aus der Haft entlassen – etwas früher als erwartet, da sich wohl noch ein wenig Resturlaub bei seiner Arbeit im Gefängnis erarbeitet hat. Und dass nun auch keine Tingel-Runde durch die deutschen Talkshows ansteht, hat sein Anwalt auch gleich klar gestellt. Dass das wohl das “Mindeste” ist, kann man den Pressestimmen entnehmen, zum Beispiel hier in einer Übersicht der FTD zu lesen.
Die öffentlich-rechtlichen Sender haben ja sogar schon vorab bekannt gegeben, dass sie Herrn Klar nicht in ihre Sendungen einladen würden – die Aufforderung an die Privaten, diesem Beispiel zu folgen, liest sich auch gleich vielerorts.
Einzig stellt sich die Frage: Warum? An der “Qualität” kann es nicht liegen – dafür reicht ein Blick in die Themenliste der üblichen Talkshows. Das was dort geboten wird ist, vorsichtig formuliert, unterirdisch.
Es könnte natürlich auch sein, dass man der RAF keine Basis für Rechtfertigungen oder gar Werbung bieten will. Aber im Ernst: Glaubt wirklich irgendein Intendant, dass sich einer der damaligen RAF-Terroristen zu einer Gründungsfigur einer RAF der 12. Generation aufschwingen würde? Dass es dafür in Deutschland überhaupt eine Basis bzw. den entsprechenden Nährboden gibt? Und wenn es ihn gibt: Dann hätten wir ganz andere Probleme, als dass sich ein “Alt-Terrorist” ins TV setzt.
Vielleicht ist es ja auch der gewollte Schutz für die Angehörigen der damaligen Opfer der RAF – aber die äußern sich selbst in der Presse. Die einen mehr, die anderen weniger. Die einen äußern ihr Unverständnis und geben sogar das Bundesverdienstkreuz zurück, die anderen sehen das distanzierter und sprechen jedem in diesem Rechtsstaat zumindest die gleichen Rechte zu.
Was bleibt ist der Verdacht, dass es sich um eine reine Maßnahme zur “Besänftigung” der Massen ist. Der Volksmund verdammt die RAF, die Taten, die Täter und überhaupt alles, also sollte “denen” auch keine Gelegenheit zur Äußerung gegeben werden.
Was man nicht vergessen sollte ist aber, dass – gerade zum Auftrag der Öffentlichen! – eigentlich eine objektive Darstellung der Fakten gehört. Überdies könnte es, gerade für viele jüngere Menschen, die damals noch nicht geboten oder alt genug waren, eventuell tatsächlich ein (Wissens-)Gewinn, wenn sie auch die Meinung “derer” hören könnten.
Dabei geht es nicht um Rechtfertigungen, Werbung für die RAF oder Publicity für ein irgendwelche Bücher die eventuell auf den Markt kommen. Es geht um eine angemessene, objektive Darstellung und Auseinandersetzung mit den damaligen Taten, den Opfern, Angehörigen und den Tätern und ihren Beweggründen.
Nur: Das werden jetzt entweder die Privaten machen – und die werden es wohl so ausschlachten, dass es sich am besten verkaufen lässt, ohne Rücksicht auf mögliche erzielbare Lerneffekte – oder das Thema wird komplett unter den Tisch gekehrt und dort mit Absicht vergessen. Den Schaden hat dann die Gesellschaft, denn diese hätte aus erster Hand vieles erfahren und darauf eventuell sogar für die Zukunft lernen können, aber das wird man nicht durch das Ignorieren eines Problems.
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Wie nun bekannt wurde, hat sich der Innenausschuss des Bundestages in Sachen Novelle des Personalausweisgesetzes nun wohl geeinigt. Demnach werden künftig neben der Möglichkeit zur Speicherung einer elektronischen Signatur – kontaktlos auslesbar – ebenso zumindest zwei Fingerabdrücke auf dem Ausweis gespeichert.
Interessant ist dabei vor allem, dass die Koalition gleichzeitig bekannt gab, dass die im Rahmen der Personalausweiserstellung bei den Ämtern gespeicherten, digitalen Fotos künftig automatisch mit den bei Verkehrsordnungswidrikeiten erstellen Bildern abgeglichen werden sollen.
Wenn man bedenkt, dass es sogar mal (ein zum Teil hier und dort sogar immer noch bestehendes, aber sich bald fallendes) Speicherverbot für die zur Ausweiserstellung notwendigen Bilder gab, nun aber im Laufe der Jahre für die “notwendige Terrorbekämpfung” die Schutzbedürfnisse der Bürger im Zusammenhang mit der Speicherung biometrischer Daten immer weiter aufgeweicht wurden, muss man sich eigentlich gar nicht mehr darüber wundern, dass die Daten nun sogar schon für die Klärung von Ordnungswidrigkeiten(!) herangezogen werden sollen.
Darüber hinaus sollte auch nicht vergessen werden, dass bekannte Datenschutzorganisationen und technisch versierte Organisationen wie z.B. der Chaos Computer Club, obendrein ein hohes Gefahren- und Missbrauchspotennzial bei den geplanten RFID-Chips sehen.
Dem wird von Seiten der Regierung entgegengehalten, dass die Speicherung und Abgabe der Daten freiwillig wäre und sich jeder selbst für oder gegen die Speicherung entscheiden könne. Regelungen zur Vermeidung von rechtlichen oder tatsächlichen Nachteilen soll es geben.
Wie viel solche Regelungen wert sind, kann sich jeder selbst überlegen, wenn man sich die Entwicklung und Ausweitung der Zugriffsbefugnisse anschaut, die im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte für staatliche Datenbanken geschaffen wurden – und wie ursprüngliche Zweckbestimmungen immer wieder erweitert wurde. Gegner des neuen Personalausweises sprechen daher auch gerne von einer “Salami-Taktik”, die hier Anwendung finden würde.
Auch dem von der Koalition vorgebrachten Argument, dass der neue Ausweis vor allem der Sicherheit der Bundesbürger dienen würde und die Terrorgefahr eindämmen würde, muss man schon sehr gläubig gegenüberstehen, wenn man dieses einfach so als wahr annehmen will.
Nicht nur, dass bisher eine verschwindend geringe Anzahl an Terroristen überhaupt einen deutschen Ausweis hatte, vor allem dürfte bei einer Freiwilligkeit der Maßnahme ohnehin kein Terrorist seine Daten einfach so abgeben. Selbst bei der Annahme, dass er es tun müsste, ist immer noch fraglich, inwiefern die Speicherung von Fingerabdrücken jemanden davon abhält, sich einen Bombengürtel umzuschnüren und damit irgendwo einen Anschlag zu vollziehen.
Man wird also davon ausgehen müssen, dass dies nur ein weiterer kleiner, von schon vielen erfolgten, Schritten ist, zur Errichtung einer (oder mehrerer) umfassenden Datenbanken in der möglichst alle “relevanten” Bürgerinformationen gespeichert und ggf. mit anderen Datenbanken abgleichbar ist – seien es Steuerinformation, Banktransferdaten oder Telekommunikationsdaten.
Eine fragliche und zum Teil beängstigende Entwicklung.
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Schon seit einigen Monaten ist ja bekannt, dass irgendwann 2009 ein neues Album von “VNV Nation” auf den Markt kommen wird…
… und nun ist auch der Titel bekannt. Das (hoffentlich) gute Stück wird “Of faith, power and glory” heißen. Außerdem wird vor dem Album noch “Reformation” veröffentlicht – wovon aber auch noch nichts genaues bekannt ist. Man darf also gespannt sein, was uns Ronan so liefern wird.
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DocMorris, bekannt als Versandhändler für Arzneimittel und seit einigen Jahren dabei auf den deutschen Markt zu drängen, droht eventuell eine Schlappe vor dem EuGH. Im Schlussantrag des laufenden Prozesses vor dem EuGH hat der EuGH-Generalanwalt seinerseits festgestellt, dass das im deutschen Apothekengesetz geregelte Fremd- und Mehrbesitzverbot nicht mit dem Gemeinschaftsrecht kollidiert.
Wichtig dabei ist zu wissen, dass der EU im Bereich der Gesundheit nicht vollständig übertragen worden ist und somit die nationalen Zuständigkeiten bestehen bleiben. Nationale Regelungen müssen jedoch mit den gemeinschaftsrechlichen Regelungen im Einklang stehen.
Demnach ist das Apothekergesetz in Bezug auf das Fremd- und Mehrbesitzverbot zwar vor allem eine Einschränkung der Niederlassungsfreiheit, diese aber gerechtfertigt, da der Gesundheitsschutz schwerer wiegt.
Bleibt abzuwarten, ob der EuGH dem ganzen folgt oder doch den Standpunkt vertritt, dass eine Liberalisierung des Marktes wichtiger ist und das zu erwartende und nur eventuell eintretende Risiko des gefährdeten Gesundheitschutzes dem freien Markt nachsteht.
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Neuigkeiten gibt es in Bezug auf das BKA-Gesetz zu vermelden: Der Vermittlungsausschuss, der sich im Moment mit der Thematik befasst, hat sich darauf geeinigt, das der Richtervorbehalt auch bei Gefahr im Verzug bestehen bleibt. Ursprünglich war geplant, dass der BKA-Präsident alternativ zu einem Richter die Online-Durchsuchung hätte anordnen können.
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Seit ein paar Tagen gibt es nun (endlich?) die 4.1.x-Reihe des wohl besten und umfangreichsten Mail-Programms unter Windows: TheBat!
Damit ist dann jedoch auch die Ära vorbei, mit der die Käufer einer 3er-Lizenz noch Versionen der 4er-Reihe nutzen konnten.
Da die 4.1.x-Reihe im Moment im Moment nur kleine Änderungen und Fehlerbereinigungen für eher sehr spezielle Anwendungsfälle mit sich bringt, im Gegenzug aber um Beispiel die ursprünglich groß beworbene geplante Design-Änderung der Oberfläche mittlerweile wieder vom Tisch ist, kann man den TheBat!-Nutzern im Moment eigentlich nur vom Kauf einer neuen Lizenz abraten. Wer hingegen noch gar nicht mit TheBat! gearbeitet hat, kann das Programm nur wärmstens empfohlen werden.
Weitere Infos und alle Beta-Versionen findet man übrigens auf www.thebatworld.de
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Mit Wirkung vom heutigen Tag an, ist eine Änderung im BGB betreff §439 Abs. 4 rechtswirksam geworden, die den ein oder anderen Verbraucher freuen dürfte, stellt er doch eine Stärkung der Verbraucherrechte dar.
Demnach ist nun künftig vom Verbraucher kein Wertersatz mehr für die Zeit der Nutzung einer Ware an den Verkäufer zu zahlen, sofern der Verbraucher die Sache vom Verkäufer tauschen lässt, wenn diese fehlerhaft war.
Damit wird einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 17. April 2008 Rs C-404/06) zur Auslegung der sogenannten Verbrauchsgüterkauf-Richtlinie gefolgt. Dem Urteil liegt zugrunde, dass eine Kundin nach rund anderthalbjähriger, privater Nutzung eines Backofenherd-Sets dieses wegen festgestellter Mängel gegen ein neues Gerät ersetzen lies. Der Verkäufer des Geräts verlangte von der Kundin jedoch cirka 70 Euro als Wertersatz. für die Vorteile aus der Nutzung des ursprünglich gekauften Gerätes gezogen hatte.
Für solche und ähnliche Fälle sind also künftig eine Wertersatzleistungen mehr an den Verkäufer zu erbringen.
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Da will man “nur mal schnell” eine Kleinigkeit auf zwei, drei Seiten die man betreibt ändern und ehe man sich versieht, vergehen knappe sechs Stunden, es sind viele Zeilen Sourcecode modifiziert und unter anderem diese Seite hier auch auf die neuste Version von Wordpress aktualisiert.
Sollte es also Probleme geben oder etwas nicht wie gewohnt funktionieren, dann hinterlasst einfach einen Kommentar.
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Der Preis der rechtsstaatlichen Vetragsautonomie findet sein Ende – könnte man zumindest denken, wenn man im Moment so manche Verlautbarung der Bundesregierung hört. Da wird auf der einen Seite von Rettungspaketen gesprochen, von Milliarden von Euros, die zur Stabilisierung der Banken locker gemacht werden sollen, während auf der anderen Seite sogleich auch die Forderungen – der Preis – für die Aktion genannt wird. Und das gipfelt dann zumeist in der Forderung nach der Begrenzung von Managergehältern.
Dass dabei einige grundlegende Dinge nicht beachtet werden – wen stört’s?! Populistisch ist es allemal und 2009 ist Wahljahr, Zeit also für einen Linksruck. Und überhaupt, was kümmert da das Geschwätz von Gestern, der rot-bekutteten Leutchen aus Karlsruhe oder der Grundgedanke unserer Verfassungsväter?
Nicht nur, dass es schon im ureigensten Interesse der Bundesregierung – oder besser noch: des Staates im ganzen – ist, dass nicht das “gesamte Bankensystem” krachen geht – denn dann hätte man wirklich ein noch viel größeres Problem als jetzt schon, von daher ist der Preis gar nicht so hoch wie es scheint. Ohnehin wird bei den in den Raum geworfenen Zahlen – seien es nun 400, 500 oder 750 Mrd. Euro – schnell vergessen, dass diese nicht nur wohl nur teilweise in Anspruch genommen werden müssen, sondern man dafür ja auch noch einen Gegenwert, nämlich den Anteil an der Bank erhält. Das Geld ist also nicht “weg”, sondern manifestiert sich in Anteilen der jeweilig “gestützten” Banken.
Doch – und nun schlagen wir wieder die Brücke zur Einleitung des Artikels – sogleich folgt auch die Forderung des im Moment noch gar nicht vorhandenen Anteilseigner, des Staates: Managergehälter müssen gekürzt werden! Jawohl! Und zwar ohne Diskussion.
Nun, nicht nur, dass es mit den aktuell eingesetzten Managern eben Arbeitsverträge gibt, die man mal nicht so eben einfach nach Gutdünken umgestalten kann, zumindest nicht einseitig – nein, obendrein, das wird gerne vergessen (oder ignoriert?), sind auch in vielen Banken noch nicht einmal die Manager (wer auch immer unter diese Definition so alles fallen mag) “schuld”. Management bedeutet nämlich vor allem strategische Planung – das Investitionen, die sich nun häufig als Nullnummer erweisen wurden jedoch einige Ebenen tiefer auf operativer Ebene gemacht. Also eben nicht im Management.
Ok, streitsam mag sein, ob und inwieweit hier eine Kontroll- und Richtlinienvergabeverantwortung bei Manager gesehen werden kann – bisher haben dieses aber weder die Bankenaufsichten, noch der Gesetzgeber, noch sonstwer für notwendig erachtet. Dass das System nun also eine Schwäche offenbart, wie zum Beispiel dem Risiko, sich “nur” auf “irgendwelche” Rating-Agenturen zu verlassen, ist also keines, welches den Managern in die Schuhe zu schieben ist – immerhin greift auch niemand anders als die EZB bei der Bewertung von Sicherheiten auf eben jene Ratings zurück.
Doch zurück zu der Forderung: Managergehälter müssen gedeckelt werden – oder Manger gleich verhaftet werden, wie nun der Kandidat der Linken fürs Amt des Bundespräsidenten Sodann gefordert hat (wenngleich sogar ohne Begründung – wobei Verhaftungen ohne Begründung, das gab es auch schon in der deutschen Geschichte…). Hierbei kann man so schön die Eigentumsgarantie des Grundgesetzes vergessen – nachdem ja die letzten Versuche des Bundesinnenministers, zur Einschränkung der Menschenwürde, wie zum Beispiel durch das LSichG, gescheitert sind – irgendwo muss man ja mal mit den Einschränkungen der Grundrechte beginnen.
So sieht es es das Grundgesetz nämlich ersteinmal vor, dass ein jeder mit seinem Eigentum – gleich ob Geld, materielles oder immaterielles Eigentum, tun und lassen kann, was er will. Zum Beispiel kann er es verschenken, es tauschen, etwas anderes dafür kaufen oder es investieren. Nichts anderes tun auch Firmen. Sie investieren ihr Geld – in Anlagegüter, Forschung und Entwicklung und in Personal. Und verständlicherweise versuchen sie dabei auch immer das Beste zu bekommen. Dabei regelt dann die Hoffnung in die Leistung des Arbeitnehmers den Gegenwert seiner Ware – also letztlich das Gehalt.
Wenn sich der oder die Anteilseigner, bzw. der Eigentümer des Unternehmens von einem Vertriebler zum Beispiel verspricht, dass dieser Millionenumsätze macht, dann wird er diesem evtl. mehr Gehalt oder Gehaltssteigerungsoptionen anbieten, als jemandem, von dem er ausgeht, dass er dieses nicht schaffen würde. Ebenso verhält sich dieses auch bei Managern – die Anteilseigener erhoffen sich von jemandem eine bestimmte Leistung, die dem Unternehmen eine bestimmte Summe wert sind. Welche dies ist, bestimmt das Unternehmen selbst. Für die Anteilseigener von Porsche, dürfte ein Wiedeking sicherlich seine 50 oder 100 Millionen wert sein.
Doch was, wenn sich das Leistungsversprechen nicht realisiert? Wenn das Unternehmen den Bach runtergeht? Wieso soll dann das Unternehmen dem dann scheidenden Manager auch noch Geld – in Form von Abfindungen z.B. – hinter werfen? Ganz einfach: Weil die Anteilseigner, also die Eigentümer des Unternehmens, dieses ja schon bei Vertragsschluss vereinbart haben. Sie hätte ebenso gut aushandeln können, dass bei Kursverlusten, negativer Unternehmensentwicklung oder was auch immer der Manager eben keine Abfindung bekommen würde oder was auch immer. Auch eine Sache, die bei Porsche wunderbar geklappt hat – Wiedeking hat damals der Haftung mit seinem Privatvermögen zustimmen müssen.
Sichert sich das Unternehmen dahingehend nicht ab, ist es letztlich nur die eigene Schuld – nicht jedoch Aufgabe des Staates die Möglichkeiten der Vertragsgestaltung einzuschränken. Denn, wie in jedem anderen Bereich, kostet Leistung und Qualität nun mal Geld – und durch staatlichen Eingriff wird nicht der maximale Preis bestimmt, sondern Leistungsabwanderung erzeugt. Die Folge wäre nämlich, dass Arbeitsverträge künftig einfach nicht mehr unter deutschem Recht, sondern zum Beispiel unter amerikanischem Recht abgeschlossen würden – eine Sache, die auch schon beim Abwandern der Bildungselite zu bewundern” ist, denn auch einem Kernphysiker ist es nicht zu verdenken, dass er lieber 500.000 Euro p.a. in den Staaten verdient, als einen Bruchteil davon als Professor an einer deutschen Hochschule.
Kurzum: Eine Deckelung von Gehältern führt nicht nur zum (weiteren) Verlust von “Leistungsträgern”, sondern “nebenher” noch zur Einschränkung dessen, was der einzelne mit seinem Geld denn so machen darf – und damit quasi zu einer staatlichen Regulierung der maximalen Preise für ein Gut. Das wiederum kennt man auch schon aus der Geschichte – das nannte sich dann Planwirtschaft, wenn es noch weiter ausgeprägt ist. Na, dann können wir auch direkt den Lafontaine wählen – und Sodann die Manager verhaften lassen…
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Es gibt Dinge, die sind einem wichtig im Leben. Und es gibt Dinge, die noch viel, viel mehr sind – die einem den Halt geben den man braucht, einem den Rücken stärken und einen überhaupt erst voran treiben. Und es gibt Momente, in denen einem all das genommen wird. Wenn man sieht, dass Ehrlichkeit keine Rolle spielt. Wenn einem alles Gesagte, alles Versprochene als Lüge offenbart wird, wenn wirklich alles was es bedeutet auf einen Schlag negiert wird.
Wozu vertrauen, wenn es doch immer wieder bestraft wird?
Wozu die Wahrheit sagen, wenn es doch nie gewollt ist?
Wozu überhaupt?
Es ist keine Leere, die in einem verbleibt. Es ist nichts – und genau das vernichtet einen, denn man kann es selbst nicht ändern, denn es liegt nicht in der eigenen Hand. Doch in jenem Nichts verhallt jeder Schrei, bleibt jede flehende Stimme ungehört, wird jede suchende Hand nicht ergriffen.
Blind, taub, stumm, berührungsunempfindlich – nur die Tränen im Inneren doch diese können nicht ausbrechen.
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Vor geraumer Zeit war auf HannoverBlogs zu lesen, dass die Seite wohl gehackt worden wäre, aber bald wieder online gehen würde. Und während viel Wasser die Flüsse der Welt runter ging, passiert – nichts. HannoverBlogs und damit eine Übersicht der wichtigen und unwichtigen Blogs der Region ging nicht mehr online…
… bis sich nun vor ein paar Tagen der Micha von “IT, Sex, IRC & RL” dessen angenommen hat und unter dem neuen Namen “HBlox” nun einen ähnlichen/gleichen Service anbietet (Link zu HBlox), wie es damals bei “HB” der Fall war. Eine schöne Aktion, wie ich finde, da es nun tatsächlich mal wieder eine Übersicht gibt, wer aus der Region eigentlich so am Bloggen ist. Bleibt nur noch, die Liste der aktiven Blogs auf den aktuellen Stand zu bringen und dann steht dem dauerhaften Betrieb der Seite hoffentlich nichts mehr im Weg.
Also: Gute Arbeit, Micha – und weiter so. :-)
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